Aktuelles

 

 

INFORMATIONEN FÜR UNSERE MITGLIEDER

 

Unsere Geschäftsstelle bleibt am Freitag, den 22. Mai 2020 geschlossen. Ab Montag, den 25. Mai sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da.

Unter Einhaltung der gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen wird unser Verein den Publikumsverkehr für unsere Mitglieder und Besucher ab Montag, 04.05.2020 wieder öffnen.


Das nächste Seminar findet am Donnerstag, dem 18. Juni 2020 statt.


Beratungen führen wir nach festen Vereinbarungen unter Wahrung der Abstandsregeln in eingeschränktem Maße ebenfalls durch.


Wir freuen uns, daß wir Sie wieder bei uns in der Geschäftsstelle, natürlich unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen, begrüßen können und hoffen, dass Sie auch weiterhin alle gesund bleiben!

 

 

 

Coronavirus – Krise


Diese und / oder ähnliche Fragen bewegen private Vermieterinnen und Vermieter!!


Darf ich noch Wohnungsbesichtigungen durchführen?

Was tun, wenn mein Mieter jetzt nicht zahlt?

Können Mietverträge digital unterschrieben werden?

Dürfen Wohnungsübergaben stattfinden?

Was muss ich beachten, wenn mein Mieter positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist?

Dürfen Eigentümerversammlungen stattfinden?

Darf ich mich mit Mietinteressenten treffen?


Diese und weitere Fragen beschäftigen sicherlich derzeit viele Vermieterinnen und Vermieter.

Wir helfen und beraten Sie gern.

Telefon: 0371 – 6 44 61 72

 

 

 

Gesetzesänderung – mehr Schutz für Mieter in der Corona-Krise

 

Um den Wohnungsmarkt funktionsfähig zu halten, wurde eine Ausweitung des Kündigungsschutzes für Mieter auf den Weg gebracht. In der Corona-Krise soll Mietern wegen Mietschulden nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor. Gelten soll dies zunächst für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. 4.2020 bis zum 30.06.2020.

Die Mietzahlungsverpflichtung bleibt aber im Grundsatz bestehen.

Wir sehen diesen Eingriff in bestehendes Recht äußerst kritisch. Wenn sich am Ende Mietschulden türmen, ist weder Mietern noch Vermietern geholfen.

Warnungen beider Interessenvertretungen wurden von der Bundesregierung ignoriert.

Dass diese Gesetzesänderung nicht zielführend sein kann, zeigen bereits erste Beispiele.

 

Kommentar von Johannes C. Bockenheimer

(Johannes C. Bockenheimer  war Wirtschaftsredakteur. Hat Politikwissenschaften studiert, volontierte als Wirtschaftsjournalist und war Korrespondent des Handelsblatt und ist jetzt beim Tagesspiegel.)

Es ist ein Tabubruch mit Ansage! Der Sportartikelhersteller Adidas hat die Mietzahlungen für seine Ladengeschäfte gestoppt. Warum? Weil er es kann: Die Bundesregierung hat es Unternehmen per Notgesetz erlaubt, ihre Miete angesichts der Corona-Krise zurückzuhalten.

Wenn aber Weltkonzerne wie Adidas ihre Verträge nicht mehr einhalten wollen, warum sollten es dann Kleinunternehmen? Und welchen Grund hat dann ein Bürger noch, seinen Verpflichtungen nachzukommen?

Das Gesetz ist volkswirtschaftlicher Sprengstoff: Der Schaden wird nur weitergereicht, es droht eine Kettenreaktion, eine Pleitewelle unter den Vermietern. Doch es geht hier um mehr als ökonomische Fragen. Der Vorgang stellt den Kern unseres Zusammenlebens infrage!
 Ja, wir durchleben eine historische Krise und müssen zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Aber diese Mittel dürfen die Prinzipien unserer Verfassung nicht aus den Angeln heben. Eine Gesellschaft baut auf Verlässlichkeit.

Wenn wir das Vertrauen ineinander verlieren, riskieren wir alles, was uns zusammenhält!“

 Bemerkung:  Zwischenzeitlich gibt es heftige Reaktionen auf die Ankündigung von Adidas und Co., keine Miete mehr für ihre geschlossenen Läden zu zahlen:

Ein unvergleichlicher Shitstorm prasselt aus den sozialen Medien auf ADIDAS nieder. Aus Wut hat der Bundestagsabgeordnete Florian Post (38, SPD) sogar ein T-Shirt des Sportartikelherstellers verbrannt. Ein Video davon hat er auf seinem Instagram-Account hochgeladen.

Darin sagt er: „Ich bin der Meinung, dass wir unser Gesetz letzte Woche nicht dafür beschlossen haben, dass sich Dax-Konzerne schadlos halten. Auch teilweise einseitig die Kosten der Corona-Krise an kleinere Vermieter abzuwälzen, ist unsolidarisch.“

Wenn sich Mieter mit Problemen der Mietzahlung an Sie, ihren Vermieter wenden, dann rufen Sie uns an.

Wir beraten Sie gern.

Telefon: 0371 – 6 44 61 72

 

 

COVID-19-Epidemie

 

DIESE HILFEN GIBT ES

ZINSFREIE DARLEHEN DES FREISTAATS SACHSEN
Das Sächsische Wirtschaftsministerium hat ein Sonderprogramm für Selbständige und Kleinstunternehmen angekündigt: das zinsfreie Darlehen kann von Selbständigen und Unternehmen mit bis zu fünf Angestellten in Anspruch wahrgenommen werden und muss drei Jahre lang nicht zurück gezahlt werden. Die bankübliche Bonitätsprüfung entfällt. Anträge sollen ab 20.03.2020 über ein Onlineportal der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden können.

BUNDESREGIERUNG PLANT HILFSPAKET FÜR SOLOSELBSTÄNDIGE
Die Bundesregierung plant in Kürze ein Hilfspaket in Milliardenhöhe für Solo-Selbstständige und andere Kleinstunternehmen. Einzelheiten sollen nach einem Beschluss des Bundeskabinetts spätestens im Laufe der nächsten Woche bekannt gegeben werden.

AUSSETZUNG UND HERABSETZUNG VON STEUERZAHLUNGEN
Auf Antrag können laufende Steuervorauszahlungen herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Bitte wendet Euch direkt telefonisch oder mit einem formlosen Schreiben unter Angabe Eurer Steuernummer an das für Euch zuständige Finanzamt.

ENTSCHÄDIGUNG BEI VERDIENSTAUSFALL DURCH QUARANTÄNE
Wer auf Grund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen, auch als Selbstständige/r und FreiberuflerIn. Den Antrag findet Ihr hier.

KURZARBEITERGELD
Unternehmen mit mindestens einem/r MitarbeiterIn können Kurzarbeitergeld beantragen. Dabei übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Weitere Informationen auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.

AUSSETZUNG DER INSOLVENZANTRAGSPFLICHT
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten.

SOFORTHILFEN IN DRESDEN GEPLANT
Die Landeshauptstadt plant aktuell die Auszahlung einer Soforthilfe zur Unterstützung von Kleinstunternehmen, Selbstständigen und FreiberuflerInnen und stellt 1.000 Euro Zuschuss in Aussicht.

Quelle:    KREATIVES Sachsen         


Liebe Vereinsmitglieder,

 

sind Sie betroffen von für Sie wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Epidemie?

 

Haben Sie Fragen zur Inanspruchnahme des aufgelegten Hilfsprogramms??

 

Dann rufen Sie an. Wir beraten Sie gern!! Telefon: 0371 - 6 44 61 72

 

 

 

DMB und GDW fordern einen „Sicher-Wohnen-Fonds“

Solidarisch in Krisenzeiten

(dmb) Drohende Mietrückstände aufgrund der Corona-Krise werden Vermieter und Mieter gleichermaßen treffen. Mietern droht die Zahlungsverzugskündigung, aber auch Vermieter können wegen finanzieller Einbußen in Schieflage geraten.

Damit beiden Seiten schnell geholfen werden kann, schlagen der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GDW) die umgehende Einrichtung eines „Sicher-Wohnen-Fonds“ vor, um den Fortbestand der Mietverhältnisse zu sichern. 

„Wir brauchen dringend einen Solidarfonds, damit niemand seine Wohnung wegen Zahlungsproblemen, die durch die Corona-Krise entstanden sind, verliert“, so die Präsidenten der beiden Verbände, Lukas Siebenkotten (DMB) und Axel Gedaschko (GdW), die sich in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesregierung wenden. „Dies sind keine Zeiten der Auseinandersetzung, sondern der gemeinsamen Verantwortung.“

Quelle: DMB Deutscher Mieterbund 18.3.20 – 07:52 Uhr


Sehr geehrte Mitglieder, 

 

wir werden die Entwicklung sehr genau beobachten und Ihnen umgehend Informationen zukommen lassen, sobald ein möglicher „Solidarfonds“ eingerichtet wurde.

 

Wenden Sie sich bei Fragen an uns, ab wann, wie viel und wo finanzielle Mittel abgerufen werden können.

 


Nächstes Seminar im Juni 2020

Thema:     Nachbarschaftsrecht - Zäune, Bäume, Sträucher, Hecken sowie Kurioses aus der Rechtsprechung

Termin:    18. Juni 2020; 16:00 Uhr

Referent:  Herr RA Uwe Schubert; Vorstand HGV Chemnitz und Umgebung e. V.

Das Seminar findet im Seminarraum des Vereins, Markt 19, in 09111 Chemnitz statt.

Wir bitten um Anmeldung bis Montag, 15.06.2020 in der Geschäftsstelle Chemnitz (Tel.: 0371-6 44 61 72 oder 6 44 66 14; Fax: 0371-6 44 62 35; email: verein@hug-chemnitz.de)


Bauherrenberatung Architekten Chemnitz

Nützliche Tipps für Neubau, Sanierung, Modernisierung und zu Bauschäden erhalten die Mitglieder unseres Vereins, alle Bauinteressenten sowie Haus- und                         Wohnungseigentümer zur nächsten kostenlosen und individuellen Bauherrenberatung

Wann:          Donnerstag, 14. Mai in der Zeit von 17.00 -19.00 Uhr

Wo:              Kammerbüro Chemnitz der Architektenkammer Sachsen, An der Markthalle 4, 09111 Chemnitz

Anmeldung erbeten: Tel.: 0371-694213; E-Mail: chemnitz@aksachsen.org

Infos:              www.aksachsen.org                  oder über Haus- und Grundbesitzerverein Chemnitz und Umgebung e.V., Tel.: 0371-6446172; verein@hug-chemnitz.de

 

 

 

 

 

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Haus- und Grundbesitzerverein
Chemnitz und Umgebung e.V.
 

Markt 19 | 09111 Chemnitz

Tel: 0371 6446172

Fax: 0371 6446235

verein@hug-chemnitz.de

Geschäftszeiten:

Montag 9.00 Uhr -18.00 Uhr
Dienstag 9.00 Uhr -18.00 Uhr
Mittwoch 9.00 Uhr -16:30 Uhr
Donnerstag 9.00 Uhr -18.00 Uhr
Freitag 9.00 Uhr -12.00 Uhr

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